Wie ich als Sportmuffel meine Sport-Routine gefunden habe

Sport – was für ein grosses Wort!

Überall, wo wir hinsehen, sehen wir das Idealbild eines sportlichen und dünnen Körpers, welches uns „Gesundheit“, „Erfolg“ und „Glück“ vermitteln soll. Wir fühlen uns – mehr oder weniger – gedrängt, in dieses körperliche Ideal zu passen und nehmen dafür so einiges in Kauf. Wie viele Opfer manch einer hierfür bringen muss oder ob derjenige wirklich glücklich damit ist oder wird, wird oft nicht gezeigt und wir rennen einem Idealbild hinterher, welches wir gar nicht erreichen können. Jeder Einzelne hat seine ganze eigene Geschichte, wie er zum Thema Sport und Bewegung steht.  Und diese individuellen Erfahrungen und Vorlieben machen es unmöglich, eine Non-Plus-Ultra-Lösung für jeden anzubieten. Und darum soll es hier auch nicht gehen.

Erstmal: Warum dieses Thema? Wie kam es zu diesem Artikel?

Zum einen wurde ich mal gefragt, wie ich zu der Sport-Routine gefunden habe, die ich nun schon lange praktiziere und die mir immernoch grossen Spass macht. Diese Frage arbeitete in mir. Wie findet man „seinen Sport“!? Und wie schafft man es am Ball zu bleiben? Es sind Fragen, die ich mir in der Vergangenheit auch oft gestellt hatte und erst jetzt Antworten für mich gefunden habe.

Zum anderen möchte ich persönlich ein Zwischenresümee ziehen und euch davon erzählen, welche Sportarten dazu führten, dass ich noch nie so glücklich mit einer Sport- bzw. Bewegungs-Routine war wie heute.  Vielleicht motiviert sie den ein oder anderen von euch auch – fernab von aufgepumpten Fitnessmodels und Muskelpaketen – die Bewegung für euch zu finden, die euch gut tut und euch Spass macht!

Es ist ein unglaublich spannendes Thema, gerade auch im Hinblick auf die „Bodypositivity“-Bewegung und die Doku „Embrace“ (die mich sehr beeinflusst hat), und ich habe beim Schreiben dieses Artikels gemerkt, dass ich so viele Gedanken hierzu habe, dass es den Rahmen sprengen würde. Ich möchte euch also heute erstmal meine eigene Geschichte erzählen und euch meine liebsten Sportarten kurz vorstellen.

Im Grunde war ich als Teenie immer eher ein Sportmuffel bzw. nicht der typische sportliche Typ. Geräteturnen, Leichtathletik und Mannschaftssportarten waren im Sportunterricht immer ein übles Muss für mich und ich war immer unterer Durchschnitt. Überspitzt gesagt war ich immer diejenige, die als letztes ins Team gewählt wurde. Von Spass war hier keine Rede. 

Getanzt habe ich schon immer sehr gerne. Und auch das Sportklettern hatte ich irgendwann mit 16 für mich entdeckt. Aber ich hatte diese Dinge nie wirklich als Sport angesehen. Ich hatte vieles ausprobiert, blieb aber nie lange dabei. Wer kennt es nicht: Motiviert ein Jahresabo im Fitnessstudio gemacht, 3 Monate hingegangen, dann verlief es wieder im Sand. Oder man kaufte sich motiviert eine Fitness-DVD für den Hausgebrauch, verlor aber schnell die Lust daran und hörte wieder auf. Ein mühseliger sich wiederholender Vorgang in einer immer wiederkehrenden Spirale. Unbefriedigend und demotivierend.

Jetzt bin ich 32, die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden werden mir immer wichtiger und ich habe gemerkt, dass auch Bewegung ein wichtiger Bestandteil für mich ist, um mich fit und wohl zu fühlen. Sport kann mehr sein als stupide Fitnessstudio-Gerätebewegungen oder ein wöchentliches „Muss“ bzw. ein „sich quälen“. (Natürlich nichts gegen das Fitnessstudio an sich. Ich habe einfach gemerkt, dass es für MICH nichts ist.)

Eins der wichtigsten Punkte, die ich für mich herausgefunden habe: Der Sport muss mir Spass machen, sonst bin ich schnell unmotiviert und gehe nicht mehr hin. Ich musste für mich also herausfinden, welche Bewegungsarten mir Spass machen. Das war für mich der Schlüssel!

Als kurze Anmerkung: Für mich steht beim Sport nicht das Stählen meines Körpers im Vordergrund, um möglichst die perfekte Bikinifigur mit Sixpack zu haben. Für mich geht es um gesundheitliches und daraus auch resultierend seelisches Wohlbefinden und die Gesundheit meines Körpers. Ich werde nie ein super durchtrainiertes Yoga-Model oder ein Sport-Bunny sein. Dafür habe ich die körperliche Veranlagung gar nicht. Und das ist auch nicht mein Ziel! Es muss sich alles in einer Balance halten und alltagskompatibel sein. Diese Sichtweise hat mir in den letzten Jahren sehr geholfen!

Was mir sehr geholfen hat:

  • Stelle keine Vergleiche an! Es wird immer Menschen geben, die schneller rennen, sich mehr verdrehen können oder höher springen können. Indem man sich permanent mit anderen vergleicht, demotiviert man sich und führt einem selbst vor Augen, was man selbst noch nicht erreicht hat. Mir hat es vor allem beim Yoga sehr geholfen, mich von dem Idealbild einer „Handstand-machenden Yoga-Instagramerin“ zu lösen und mich auf mich selbst und meinen Körper zu fokussieren. Es nimmt einem den Druck und gibt den eigenen Fortschritten mehr Gewicht. Was nicht heisst, dass man keinen Ehrgeiz haben darf. Glaubt mir, den habe ich auch in manchen Situationen. Man sollte aber immer auf die momentanen körperlichen Gegebenheiten achten und seinen Körper nicht für eine unbedingt zu erreichende Pose oder ähnliches überstrapazieren oder Verletzungen riskieren. Was zum nächsten Punkt führt:
  • Höre auf deinen Körper! Klingt leichter und selbstverständlicher als es tatsächlich ist. Hier spielen so viele Faktoren hinein und es ist für mich immer noch ein spannender Lernprozess. Es lohnt sich manchmal, sein Ego beiseite zu stellen und zu spüren „Wie geht es mir heute?“, „Habe ich heute vielleicht mehr oder weniger Energie?“, „Zwickt es heute irgendwo?“, etc. Es ist ganz normal, dass man mal schlechtere, mal bessere Tage hat. Daher sollte man immer auch die Signale des Körpers wahrnehmen, beachten und sie annehmen. Wir haben nur diesen einen Körper und sollten ihn sorgfältig behandeln!
  • Überlege, welche Bewegungen dir Spass machen! Denn Spass kann eins der Kriterien sein, durch die du eine Sportart langfristig und regelmässig ausübst. Und überlege dir dann, welche Sport- oder Bewegungsart damit verknüpft sein könnte. Sei kreativ und probiere einfach mal aus! (Man kann oft Schnupperstunden vereinbaren.)
  • Wenn du Schwierigkeiten mit Regelmässigkeit hast, suche dir einen Kurs, der wöchentlich immer zum selben Zeitpunkt stattfindet, am besten ein fortlaufender Kurs. Mir hat das immer geholfen, verbindlich zu bleiben. Man findet dann weniger Ausreden, warum man vielleicht heute nicht gehen kann. Ich kann den Termin fest in meine Woche einplanen und es fällt evtl. auch auf, wenn ich mal nicht komme. So habe ich anfangs oft meinen inneren Schweinehund mit meinem Verantwortungsgefühl überlistet.
  • Ich mache das für mich! Das ist meine grösste Motivation. Ich bewege mich, weil es mir gut tut und es mir Spass macht. Ich mache das nicht für einen potenziellen Partner oder für ein Idealbild einer Figur, welchem ich entsprechen möchte, sondern für mich und mein Wohlbefinden!

Das sind alles Tipps und Dinge, die MIR geholfen haben. Vielleicht ist ja auch eine Anregung für euch dabei! Vielleicht seht ihr es ganz anders. Solltet ihr ebenfalls Tipps haben, dann teilt sie doch gerne in den Kommentaren mit uns. Ich freue mich zu hören, was euch motiviert und geholfen hat!

Nun möchte ich euch gerne meine Sportarten vorstellen, die mittlerweile fest und wöchentlich zu meiner Bewegungs-Routine gehören:

1. Pilates

Meine Pilates-Lehrerin sagt dazu:

„Pilates ist ein umfassendes Ganzkörpertraining, bei dem du durch präzise, fliessend ausgeführte Bewegungen, deine Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskeln zu einer starken Körpermitte aufbaust. Durch gleichzeitiges mentales und körperliches Training wird die Körperhaltung verbessert und das Körperbewusstsein gesteigert.“

Zum Pilates bin ich über die Videos von Cassey Ho* (aka Blogilates) gekommen. Ich habe eine Zeit lang zuhause die Videos von Cassey genutzt und mochte ihre motivierende Art. Aus oben genanntem Grund brauchte ich irgendwann mehr Regelmässigkeit und Verbindlichkeit und fand in der Nähe einen Pilateskurs mit einer wirklich tollen Leiterin. Dies ist nun fast zwei Jahre her und ich gehe nach wie vor sehr gerne dorthin. Im Gegensatz zu den Videos lernte ich dort unter genauer Anleitung Bewegungen bis in den letzten Muskel richtig und bewusst auszuführen und konnte dadurch eine ganz andere Art von Bewegungsqualität und -effektivität aufbauen. Ich würde mittlerweile die persönliche Anleitung und Korrektur einer Lehrerin immer vorziehen. Das bedeutet nicht, dass ich Videos oder ähnliches schlecht finde. Als Einstieg oder Ergänzung mag ich sie von Zeit zu Zeit ganz gerne. Aber ich habe damals viele Bewegungen aus Unwissenheit nicht richtig ausgeführt, was einerseits gefährlich sein kann, andererseits waren sie so viel weniger effektiv. Heute gehe ich ganz anders an solche Videos heran und nutze sie gelegentlich in den Sommerpausen, um dabeizubleiben.

Durch Pilates habe ich stark an meiner schwachen Rückenmuskulatur und einem stabilen Rumpf gearbeitet. Aber auch eine grundsätzliche Stärkung meiner Muskulatur und ein grösseres Bewusstsein für meine Bewegungen habe ich aufgebaut. Ich möchte es mittlerweile nicht mehr missen und liebe das Gefühl bis in den letzten kleinen Muskel hineinzutrainieren! Es fasziniert mich immer wieder, wie effektiv ganz lapidare Bewegungen sein können, wenn man sie bewusst und richtig ausführt!

2. Zumba

Meine Zumbaleiterin sagt:

„Zumba vereint Tanz und Fitness. Für alle Altersklassen und Fitnessniveaus. Leicht nachzutanzen zu heissen, lateinamerikanischen Rhythmen. Nach dem Prinzip „Fun and easy to do“.“

Und genau das ist es für mich!

Als ich das erste Mal von dem damals grossen Zumba-Run hörte, schien es für mich eher nichtssagend zu sein. Jahre später stiess ich zufällig auf einen Kurs hier in Zürich in einem Gemeinschaftszentrum und dachte mir: „Wieso nicht mal ausprobieren!?“. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon viel an meiner Beweglichkeit und meinem Körpergefühl gearbeitet. Aber mir fehlte noch etwas, wo ich mich einfach mal Auspowern und Schwitzen konnte. Joggen und ähnliches waren noch nie mein Ding. Und auch der extra gekaufte Hometrainer brachte nicht den nötigen Enthusiasmus und verstaubte in einer Zimmerecke. Also probierte ich Zumba aus.

Ich habe schon immer sehr gerne getanzt und jahrelang auch lateinamerikanische und Standardtänze getanzt. Und das mit viel Leidenschaft. Aber nach der ersten Stunde Zumba war ich völlig platt und total überfordert von den vielen Schritten und Choreos. Ich dachte, das kann ich mir niemals alles merken und fühlte mich ziemlich unzulänglich! Aber ich blieb dran und bereits nach dem dritten Mal packte es mich. Ich kam rein und als die sich immer wiederholenden Choreos langsam in meinem Hirn und meinem Körper festsetzten, konnte ich es immer mehr geniessen. Es lohnt sich also definitiv dranzubleiben und nicht gleich nach dem ersten Mal die Flinte schon ins Korn zu werfen!

Heute möchte ich es aus meiner Sportroutine nicht mehr wegdenken. Nach der langen Sommerferienpause dieses Jahr (5 Wochen) musste ich während der ersten Zumba-Stunde nach den Ferien immer wieder breit grinsen, weil ich so glücklich war, mich endlich wieder tanzend und schwitzend zu Latino-Musik auspowern zu können! Ich hatte Zumba in diesen 5 Wochen wirklich vermisst. Und ich finde – vor allem wenn man meine Geschichte kennt – dass das alles  sagt!

Das schöne an meiner Zumba-Klasse ist, dass es Frauen aller Altersklassen und Körpergegebenheiten sind. Es ist ein bunter Haufen an verschieden-geformten und unterschiedlich sportlich-aktiven Frauen. Hier geht es nicht darum, möglichst perfekt auszusehen oder die Choreografien perfekt herunterzutanzen, sondern darum sich zu bewegen, ins Schwitzen zu kommen und Spass zu haben! Und für mich ist Zumba genau das! Wenn ihr also gerne tanzt und es liebt eure Hüften kreisen zu lassen, probiert es doch einfach mal aus!

3. Yoga

Wenn ein Sport mich langfristig und tiefgehend geprägt hat, dann ist das definitiv Yoga!

Eigentlich stehe ich Hypes immer ein bisschen kritisch gegenüber – so zu Beginn auch dem Yoga-Hype. Da ich arbeitsbedingt nach einer Möglichkeit suchte, besser abschalten zu können und zur Ruhe zu kommen, empfahl man mir Yoga. Ich hatte das grosse Glück, dass ich damals eine wirklich tolle Yoga-Lehrerin erwischte und ich Gefallen an diesem „Sport“ fand. (Ich schreibe Sport in Anführungszeichen, weil Yoga meiner Meinung nach sehr viel mehr ist.)

Leider schloss das Yogastudio ein halbes Jahr später und ich wechselte in das Nachfolge-Studio. Dort machte ich eher gemischte bis hin zu unschönen Erfahrungen. Also liess ich es wieder ruhen.

Letztes Jahr stiess ich zufällig durch eine Freundin über die 30-Tage-Yoga-Challenge von Mady Morrison* (Youtuberin). Für mich kam es zu einem guten Zeitpunkt und ich dachte, warum nicht ausprobieren. Ich zog es tatsächlich durch und machte jeden Tag eine kleine Yogasequenz aus dem grossen Pool von Mady’s Youtube-Videos. Mady hat eine angenehme Art durch die Sequenzen zu führen und erklärt vieles sehr detailliert und unkompliziert. Mir taten die täglichen Yoga-Einheiten unglaublich gut und das Yoga-Fieber hatte mich wieder gepackt.

Seit Anfang des Jahres besuche ich wieder ein Yoga-Studio und bin seither so tief in die Yoga-Praxis eingetaucht, dass ich die Geschwindigkeit, in der mich Yoga erobert hat, selbst oft nicht fassen kann. Ich habe ein ganz anderes Körperbewusstsein und -gefühl entwickelt und geniesse jede einzelne Minute der Yoga-Lektionen. Ich habe das Gefühl zum ersten Mal zu verstehen, was Yoga wirklich bedeutet bzw. was es sein kann, wenn man sich richtig darauf einlässt. Yoga hilft mir zur Ruhe zu kommen, meinen Körper bewusster wahrzunehmen, hinzuspüren, Bewegungen mit Hingabe auszuführen, ihn zu fordern und ihn runterzufahren. Es ist manchmal sehr wohl auch fordernd, schweisstreibend und anstrengend (entgegen mancher Vorurteile gegenüber Yoga). Ich kann damit aber auch wunderbar abschalten, nach einem stressigen Tag runterkommen und wieder Energie tanken. All das und noch viel mehr kann Yoga. Wenn man sich darauf einlässt!

Auch wenn es den Rahmen sprengt möchte ich noch kurz folgendes sagen: Yoga kann vieles sein und ist sicherlich für jeden etwas anderes. Ich habe gemerkt, dass es für mich anfangs sehr schwierig war mich auf die Yoga-Reise einzulassen, weil ich im Studio immer links und rechts schaute und das Gefühl hatte, ich muss mich doch auch so bewegen, so weit dehnen und einen Kopfstand machen können wie die anderen. Ich sah perfekt gekleidete und mit einem durchtrainierten Körper bestückte Menschen und fühlte mich immer unzulänglich neben ihnen. Das demotivierte mich sehr und entfernte mich oft von meinem eigenen Fokus.

Leute, es geht beim Yoga nicht darum, welche Klamotten du anhast oder welche toll aussehende Yogapose du zeigen kannst! Mir war es wichtig Fotos für diesen Artikel zu machen, auf denen ich meine ganz normalen Sportklamotten anhabe und ich die Posen mache, die ich auch in meiner Praxis immer wieder mache. Ich stehe natürlich noch ganz am Anfang, aber meiner Meinung und meiner Erfahrung nach geht es beim Yoga darum, sich selbst und seinen Körper zu spüren, Bewegungen mit dem Atem zu verbinden und bewusst auszuführen und ganz bei sich zu sein. Lasst euch nicht verunsichern durch Idealbilder, sondern fangt genau dort an, wo ihr jetzt gerade steht! Jeder hat andere Voraussetzungen und für jeden gibt es im Yoga einen Platz! Wie Mady immer so schön sagt: „Alles kann, nichts muss.“ Also traut euch und begebt euch auf diese wunderbare Reise. Es lohnt sich!

Mein Loblied hat fast ein Ende. Zu guter letzt noch dies: Für mich steht und fällt eine ganzheitliche Yoga-Praxis mit einer guten Yoga-Lehrerin/einem guten Yoga-Lehrer. Ich habe da schon einige Erfahrungen gemacht und gemerkt, dass Yoga nicht immer gleich Yoga ist. Ich hatte das grosse Glück Johanna und ViniYoga kennenzulernen und habe durch sie die wirkliche Bedeutung von Yoga für mich erfahren dürfen. Seitdem habe ich das Gefühl, es hat Klick bei mir gemacht. Und dafür bin ich unglaublich dankbar! Johanna führt seit letztem Jahr das Yoga-Studio „FürMich.Yoga“ in Zürich* (Nähe Central) und ich müsste einen eigenen Blogbeitrag schreiben, um euch all die tollen Dinge über sie zu erzählen und ihr und ihrem Studio gerecht zu werden. (Vielleicht mache ich das ja mal noch, wenn es euch interessiert. Hier sprengt es allerdings leider den Rahmen.) Johanna ist ein ganz wunderbarer Mensch und eine tolle und einfühlsame Yoga-Lehrerin. Ich bekomme für die Erwähnung keinerlei Geld oder Vergünstigungen, ich möchte euch einfach aus purer Dankbarkeit und Freude wärmstens ihre Lektionen empfehlen. Da sich das Studio immer noch im Aufbau befindet und die Klassen noch nicht voll sind, unterstütze ich das Studio gerne durch ein bisschen von Herzen kommende Werbung! Wenn ihr auf der Suche nach „echtem“ Yoga seid ohne Druck und Darstellungsgedanken, dann seid ihr hier super aufgehoben!

Loblied Ende.

Photo-Copyright by Johanna Cadalbert (FürMich.Yoga)

Mein Budget-Tipp für Sportkurse in Zürich

Zum Schluss noch ein kurzer Tipp für Zürcher und Zürcherinnen, die auch mit weniger Geld einen guten Sportkurs besuchen möchten: Die Gemeinschaftszentren in Zürich* – kurz GZs – bieten für einen geringeren Preis Kurse wie Pilates, Zumba, Yoga etc. an. Ich besuche selbst zwei Kurse in meiner Nähe und finde es eine super Möglichkeit, um auch mit einem geringeren Budget ein tolles Sportprogramm unter professioneller Anleitung nutzen zu können.

Danke!

Wenn ihr bis hierhin gelesen habt, dann bedanke ich mich sehr bei euch! Ich schätze jeden einzelnen Leser und freue mich immer meine Gedanken und Erfahrungen mit euch teilen zu dürfen! Es ist diesmal definitiv ein ausführlicher und nicht ganz typischer Sonnensprossen-Post geworden, den ich allerdings schon lange im Kopf herumtrage und in dem ganz viel Herzblut und Persönliches von mir steckt. Und ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen motivieren oder anregen, ohne irgendwelche Idealbilder zu produzieren. Es ist immer ein Weg, den man gehen muss. Geht diesen mit Spass und Freude und tut es für euch selbst und euer Wohlbefinden!

Nun interessieren mich sehr, was eure Erfahrungen sind:

Wie geht es euch mit dem Thema Sport und Bewegung? Wie bewegt ihr euch am liebsten? Habt ihr eure Wohlfühl-Routine schon gefunden? Wenn ja welche?

Lasst es mich in den Kommentaren wissen. Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen und euer Feedback!


*Für mehr Transparenz: Alle im Text erwähnten Personen und Firmen stehen in keiner Verbindung mit einer Kooperation oder sonstiger Bezahlung zu meinem Blog. Es ist ein Erfahrungsbericht und ich zahle für alle erwähnten Sport-Stunden selbst. Ich deklariere es trotzdem als „Werbung“, da Orte und Namen erwähnt werden. Für diese Menschen mache ich sehr gerne ein bisschen Werbung  (unbezahlt, ohne Auftrag).

Ausserdem hat meine liebe Schwester Juli geduldig mit mir Fotos für diesen Artikel gemacht. Ihr und ihrem Partner Thomas, der mich immer so hilfreich bei technischen Problemen berät, gebührt an dieser stelle ein von Herzen kommendes Danke

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sandra sagt:

    Liebe Regina,
    es ist soo schön, wieder von dir zu lesen.
    Ich freue mich riesig, dass du wieder da bist und deinen Blogumzug und all die Fallstricke der DSGVO hinter dir hast.
    Gratulation! *konfetti*

    Beim Thema Sport geht es mir ähnlich wie dir damals. Ich bin eine kleine Sportniete mit der Beweglichkeit einer Brechstange – schon immer gewesen. Ich werde nie vergessen, als mir meine Klassenlehrerin mir damals mein super Zeugnis überreichte mit den Worten: Tolle Leistung, aber was ist denn mit der 3 in Sport?
    Bewegung ist mir auch extrem wichtig, aber aktives Sportprogramm gibt es in meinem Leben derzeit leider nicht. Ich fahre viel mit dem Rad, gehe gern zu Fuß und bin gern an der frischen Luft.
    Ich nehme mir immer vor, die Sache mit dem Yoga anzugehen, aber so recht will das nicht klappen. Wahrscheinlich fehlt mir da ganz einfach die fachkundige Anleitung und auf der anderen Seite ist die Angst (via Youtube-Videoanleitung), etwas falsch zu machen. Irgendwie fehlen mir da noch die richtigen Impulse, die mich weiterbringen. Vielleicht ist es auch einfach gut so, wie es ist. .)

    Liebste Grüße nach Zürich!

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    1. Regina sagt:

      Liebe Mexi

      Ich danke dir so für deine lieben Worte!!! Ich freue mich jedes Mal über ein Kommentar. Und wenn es dann noch so ein tolles Feedback ist, gleich doppelt 🙂

      Ja manchmal kann es auch einfach gut so sein, wie es ist! Wie ich ja geschrieben habe: es geht um das eigene körperliche Wohlbefinden! Und wenn das passt, was will man mehr!

      Und Schulsport wird sowieso überbewertet;-)

      Liebe Grüsse aus Zürich
      Regina

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