*Glutenfrei*: Mein Frühstücksliebling

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Nachdem mich die momentan herumfliegenden Bakterien und Viren die letzten Tage ans Bett gefesselt haben, möchte ich euch heute zeigen, was ich morgens zum Frühstück esse. Frühstück ist für mich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ohne Frühstück funktioniere ich nicht. Daher brauche ich morgens etwas Nahrhaftes und Leckeres, um den Tag gut zu starten.

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Porridge hört sich erstmal sehr unspektakulär an und manche verbinden dieses Wort auch immer noch mit etwas Negativem, wie zum Bespiel auch dem tollen Wort „Haferschleim“ von früher. Ich finde das aber nicht gerechtfertigt und möchte dem gerne entgegenwirken. Porridge ist unglaublich vielseitig und variabel. Ich bilde mir auch ein, dass es besser verträglich ist. Und lecker ist es allemal!

Die glutenfreie Variante hat ein paar andere Zutaten, unterscheidet sich aber im Grunde nicht so sehr von der glutenhaltigen Variante. Wenn man die richtigen Zutaten verwendet ist Porridge auch noch zuckerfrei und laktosefrei.

Porridge à la Sonnensprossen

glutenfrei, zuckerfrei und laktosefrei

Zutaten:

  • Hirseflocken
  • Glutenfreie Haferflocken (Menschen mit Zölliakie oder einer ausgeprägten Glutensensitivität sollte sich langsam daran gewöhnen und schauen, ob sie es vertragen. Ich vertrage es glücklicherweise ohne Probleme.)
  • Sojaflocken
  • Früchte, z.B. Apfel, Birne, Beeren…
  • Wasser
  • eine Prise Zimt

Zusätzlich, wer möchte:

  • einen TL Kokosjoghurt oder Kokosöl
  • Superfoods wie Gojibeeren, Maulbeeren, Chia-Samen, etc.
  • einen Schuss Pflanzenmilch (ich nehme ungesüsste Mandelmilch)

Mein Topping:

  • selbstgemachtes Früchtekompott ohne Zucker, bspw. aus frischen Cranberries, Pflaumen oder Rhabarber
  • Zimt-Pekanuss-Knuspermüsli à la Deliciously Ella

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Zubereitung:

Zuerst schneide ich mir eine Frucht, hier eine Birne, mitsamt Schale klein und gebe sie in einen kleinen Topf. Dann nach Gefühl je ca. eine halbe Tasse Hirseflocken, glutenfreie Haferflocken und Sojaflocken hinzugeben. Eine Prise Zimt dazu und mit Wasser auffüllen, bis fast alles bedeckt ist. Ich gebe gerne noch Gojibeeren oder andere Superfoods dazu. Durch das Kochen muss man diese vorher auch nicht einweichen.

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Dann gebe ich noch einen Klecks Kokosjoghurt (von Harvest Moon – ist allerdings nicht gerade billig) oder Kokosöl dazu. Das ist nicht notwendig, ich mag aber den leichten Kokosgeschmack sehr gerne. Alles kurz aufkochen und gut rühren, damit nichts am Boden anbrennt. Dies dauert ca. 2-3 min. Dann noch – je nach Belieben – einen Schuss Pflanzenmilch dazugeben und unterrühren.

Danach gebe ich den Porridge in einen Teller oder eine Frühstücksschüssel und toppe es mit meinen selbstgemachten Früchtekompotts und dem Knuspermüsli. Mehr braucht es nicht! Lasst es euch schmecken!

Eine schnelle, variable und leckere Variante für ein gesundes Frühstück. Und es hält mir bis zum Mittagessen an. Ich liebe es und der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt!


Was esst ihr zum Frühstück? Kennt ihr Porridge? Was ist eure liebste Frühstücks-Kreation?

8 Kommentare Gib deinen ab

  1. MuhKuhAddict sagt:

    Ein leckeres, gesundes Frühstück ganz nach meinem Geschmack. Ich esse hauptsächlich Haferflocken mit Obst oder mach mir auch, wie Fräulein Immergrün, einen Smoothie. 😉
    Da ich nicht genau weiß, was Du alles gut verträgst/magst, kannst Du die Banane auch gut weglassen. Ich verwende sie auch eher wegen der Cremigkeit, aber Smoothies mit Birne oder Mango etc. Klappen auch prima ohne. In den Smoothie gebe ich je nach Lust und Laune Salatblätter, Spinat, Datteln, etwas Ingwer, gemahlene Leinsamen und Haferflocken. 🙂

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    1. Regina sagt:

      Danke für deine Tipps 🙂

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  2. glattgelockt sagt:

    Oh schön, ich liebe Porridge auch ❤ Mein Grundrezept besteht meist aus Haferflocken, 1/2 Banane und Kokos- oder Mandelmilch.

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  3. Ginni sagt:

    Sieht das lecker aus! Ich liebe ja Porridge, wobei meines immer gaaanz langweilig aus Haferflocken besteht. Sojaflocken oder Hirseflocken wären mal eine tolle Ergänzunh.

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    1. Regina sagt:

      Ich mag es sehr verschiedene Sachen zusammenzumixen 🙂 Es würden z.B. auch Buchweizengrütze (ist feiner gemahlen wie Flocken) oder Amarathpops gehen. Buchweizen ist einfach ein bisschen herber im Geschmack. Zum Mischen eignen sie sich aber auch.

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  4. Huhu,
    ich bin ja eher der knusprige Typ. Also esse ich eher knuspriges Müsli.
    Aber seit diesem Jahr trinke ich immer einen frischen Smoothie. Den mache ich mir jeden Morgen neu und experimentiere ein bisschen rum. Ich merke, wie mir dieser extra Vitaminschub gut tut 🙂

    Grünste Grüße

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    1. Regina sagt:

      Liebe Kathleen
      Ja das mit diesen Smoothies… Habe mich ehrlich gesagt noch nicht herangetraut.
      Mein grosses Manko ist, dass ich keine Bananen mag (so ziemlich das einzige Obst das ich nicht mag) und diese oft in Smoothies zu finden sind. Und ich hab ein wenig Angst vor der Konsistenz 😛 Denn ich musste im Rahmen des Herausfindens meiner Unverträglichkeit einige eklige Dinge über mich ergehen lassen, die auch etwas mit dem Trinken von sämigen Konsistenzen zu tun hatte. Da bin ich wohl etwas geschädigt…
      Aber ich werde mich glaube ich trotzdem demnächst mal heranwagen. Probieren kann ichs ja mal 🙂

      Und Knuspermüsli ist immer gut!

      Alles Liebe
      Regina

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      1. Layla sagt:

        Statt Banane (die ich auch überhaupt nicht mag) nehme ich gerne Avocado, die macht das ganze sämig. Der Aufwand für einen Smoothie morgens ist aber schon recht gross, wenn man nicht gerade einen der Super-Highttechmixer besitzt.
        Porridge ist mir zu warm, ich brauch morgens was frisches und esse am liebsten Fruchtsalat mit Nüssen, oder ein bis zwei Fruchtsorten, z.B. nur Erdbeeren oder Mango, mit einem EL Mandelmus und gehackten Pistazien.

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